Tschechien – Nordböhmen (Sommer 2020)

Reiseroute: Würzburg - Fichtelgebirge - Eger - Karlsbad - Decin - Liberec | entlang der Eger und Elbe

GPS: 50.4849 / 13.7169 - 50° 29' 5.64" N / 13° 43' 0.84" E


Der Reiseführer “Mit dem Wohnmobil nach Tschechien” vom WOMO-Verlag ist die Grundlage unserer Routenplanung und unser Begleiter auf der Reise selbst. Die Führer vom WOMO-Verlag bieten viele interessante Empfehlungen und Tipps, so dass wir sie nicht missen wollen.

Jedoch gibt es zum einen noch viel Schönes, das in den Führern nicht enthalten ist, und zum anderen verändern sich Vorgaben wie Stellmöglichkeiten, Preise oder Besichtigungsmöglichkeiten. So möchten wir unsere Reisebeschreibung als Ergänzung und Anregung zum Womo-Führer sehen. Alles ohne Gewähr und mit Nutzung auf eigene Gefahr. 🙂

Bisher hatten wir gedacht, dass Parkverbote und Höhenbeschränkungen den südlichen Ländern vorenthalten wären. Aber weit gefehlt. Selbst in der Provinz von Nordböhmen findet man so manches Verbotsschild, bei dem man sich fragt … was soll denn das hier?

12.07.2020
Sonntagnachmittag geht’s endlich los. Erstes Ziel: Bamberg.
Kurz vor Volkach, wir fahren natürlich die Bundesstraße 22 wegen des Landschaftserlebnisses, treten plötzlich Geräusche am WOMO auf. Kurze, schnelle Schläge gegen die Karosserie. Rechts rangefahren, im Motorraum wird das Malheur sichtbar. Ein Keilriemen löst sich auf. Na Prost denn!!!
Gott sei Dank ist das am Anfang unserer Reise passiert. Unser Helfer, das Autohaus Most in Kitzingen, ist nicht weit. So fahren, eher rollen … um den Riemen zu schonen, wir dorthin und stellen unser WOMO auf den Hof.
Dann nutzen wir den Restsonntag und statten dem Altort von Kitzingen bei herrlichem Wetter einen Besuch ab. Immer wieder einen Besuch wert: Der schiefe Falterturm, die alten Gassen mit schönen Häusern und das Mainufer, das wir für den Rückweg nehmen.


13.07.2020
Um 8 Uhr diagnostiziert Robert Most: alle Keilriemen wechseln. Müssen aber bestellt werden, vor morgen wird das nichts. Nun, wir sind froh, dass es überhaupt so schnell gehen soll, denn der Hof steht voller WOMOs aus ganz Europa. Most ist ja bekannt für seine Kompetenz bei jung und alt!

Wir fahren derweil in den nächsten Ort Sulzfeld am Main.
Direkt nach dem Ortsschild ist links ein Wohnmobilstellplatz (5 Womos, kostenfrei, keine Ver- und Entsorgung), integriert in einen Parkplatz

Google Maps Routenplaner: 49.709465 / 10.135449

mit Freizeiteinrichtungen, Bademöglichkeiten für Mensch und Hund. Auch Schatten ist vorhanden. Dort nächtigen wir recht ruhig, da nachts sehr geringer Straßenverkehr herrscht.
Sulzfeld ist ein romantischer Ort mit zum Teil verwinkelten Gässchen. Historisch, gepflasterten Straßen und Wegen, fast vollständig erhaltener Stadtmauer mit vielen Türmchen. Unbedingt sehenswert!

Sulzfeld ist übrigens auch bekannt wegen seiner Meter-Bratwürste. Verzehr-Rekord steht bei ca. 5 Metern!

14.07.2020
Nach ruhiger Nacht fahren wir unser WOMO wieder zum Autohaus Most, wo die Keilriemen gewechselt werden. Statt um 8 Uhr werden die Teile erst um 8:30 angeliefert. Aber das wichtigste, sie sind da.
Wir selbst statten Kitzingen nochmals einen Besuch ab. Genießen vor dem Rathaus bei strahlendem Sonnenschein Eis und Cappuccino. Und analysieren so manches Haus nach Feng-Shui-Gesichtspunkten. Margaretes Spezialität!

Dann geht es auf der B22, an Bamberg vorbei, nach Scheßlitz. Südlich von Scheßlitz liegen die Giechburg, die einen phantastischen Blick auf die Umgebung bis nach Bamberg bietet, und die Felsenkapelle Gügel. Von der Autobahn A70 bietet sich ein schöner Blick auf beide Sehenswürdigkeiten.

Von Scheßlitz aus lassen sich beide Orte auf einem Rundwanderweg erlaufen.

Hier treffen wir unsere Mitfahrer, die Schrauds, mit denen wir die kommenden Tage verbringen wollen. Am zweiten Parkplatz der Burg lässt sich gut und kostenfrei nächtigen. Auf der grünen Wiese nebenan weiden hellbraune Kühe mit Kuhglocken Wir fühlen uns wie im Allgäu.

Google Maps Routenplaner: 49.959164 / 11.051988

Es ist nicht weit zur Burg. Aber da ca. 900m und 120 Höhenmeter zu bewältigen sind, sollte man mit ca. 20 min planen. Wer nicht laufen möchte, findet auch oben auf der Burg einen Parkplatz.

Von oben hat man einen phantastischen Blick über die Region Bamberg bis nach Thüringen.
Außerdem kann man sich von leckerem, preiswertem Essen in der Burggaststätte und etwas Kunst verwöhnen lassen.

15.07.2020
Am nächsten Morgen geht es weiter zur Felsenkapelle Gügel. Leider ist sie geschlossen. Wir hätten gerne einen Blick hinein geworfen. Aber auch so bietet sie einen imposanten Anblick.
Wer ganz ruhig und abgeschieden übernachten möchte, dem bietet der Parkplatz hier im Wald eine Möglichkeit dazu.

In Scheßlitz halten wir kurz an und schlecken ein Eis. Der (Schwerlast-)Verkehr läuft mitten durch den Ort und die Häuser bräuchten mal wieder eine Restaurierung. Daher gibt es bestimmt schönere Orte. Jedoch gibt es eine Besonderheit, die wir so noch nirgends gesehen haben: Einen Klo-Turm, gegenüber der Kirche im Hof des Hotel Gasthof Krapp.
Google Maps Routenplaner: 49.976546 / 11.034769

Was es nicht alles so gibt!

Wir fahren weiter nach Bad Staffelstein mit den Sehenswürdigkeiten der Region: Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen, Kloster Banz und Staffelberg.

Doch es gibt in der Region noch weitere alte Kultplätze, die von Daniela Parr auf www.godeweg.de kurz beschrieben sind.

Die Region um Bad Staffelstein werden wir nochmals separat besuchen und uns nach Feng Shui und geomantischen Kriterien anschauen. Jetzt sind wir auf dem Weg nach Tschechien und wollen ja irgendwann mal auch dort ankommen.

An der Obermain Therme gibt es einen kostenpflichtigen Wohnmobilstellplatz.
Google Maps Routenplaner: 50.108230 / 10.988389

Wir wollen jedoch zum Kloster Banz, um den von der Abendsonne angestrahlten Gebäudekomplex zu genießen.

Auf dem Parkplatz werden Parkgebühren nur Sa, So und Feiertag fällig. Die Übernachtung für WOMOs ist verboten, aber es gibt auf der zweiten Parkplatzebene ein lauschiges Plätzchen.

Google Maps Routenplaner: 50.134373 / 10.999845

16.07.2020
Am Morgen besichtigen wir die prachtvoll ausgestattete Kirche im barocken Stil. Da Fotografieren in der Kirche nicht erlaubt ist, gibt's auch keine Fotos vom Innenraum.

Unser nächstes Ziel: das Felsenlabyrinth Luisenburg bei Wunsiedel.

Wir kommen abends an. Alles leer, wir sind alleine. Da können wir uns ganz entspannt eine geeignete Übernachtungsstelle auf dem großen Parkplatz aussuchen.

Google Maps Routenplaner: 50.013527 / 11.992547

17.07.2020
Europas größtes Felsenlabyrinth ist ein gigantisches Granitsteinmeer. Das Felsenlabyrinth zu erlaufen, ist wirklich lohnenswert, da es Spaß, tolle Ansichten und auch Mystik bietet.
Allerdings sollten Sie gut zu Fuß sein, gutes Schuhwerk und möglichst trockene Tage nutzen.
Es gibt viele Treppen und enge, niedrige Durchlässe. Doch wenn es Ihnen zu viel wird, kehren Sie einfach um. Auch kein Problem, da der Rundweg durchgehend erlebenswert ist.

Nach 2 Stunden sind wir durch und haben Hunger. Im Selbstbedienungsrestaurant ist nicht viel los, aber die Bedienung ist sehr nett und zuvorkommend.
Was dann jedoch kommt, bezeichnen wir vorsichtshalber mal mit "Unleckerste" Currywurst mit Pommes "ever"

Nun ist es an der Zeit einen Campingplatz aufzusuchen. Der Versuch einer Onlinebuchung führt nicht zum Erfolg. Vor Ort erfahren wir, dass das Online-Buchungssystem aktuell nicht mit T-Online funktioniert. Aber wir haben Glück. Auf dem Campingplatz Weißenstädter See

gibt es noch ein Plätzchen für uns.

Google Maps Routenplaner: 50.108446 / 11.875768

18.07.2020
Vom Campingplatz Weißenstädter See aus umrunden wir den See. Das ist ein schöner Spaziergang. Wir sind ca. 1 Stunde unterwegs. Am Abend machen wir uns nochmals auf in den Ort und schlecken ein Eis. Mehr gibt es über den Ort eigentlich nicht zu sagen.

19.07.2020
Eine Reparatur ist noch durchzuführen. Seit geraumer Zeit benötigt das rechte Rücklicht immer mal wieder einen Klaps, damit es leuchtet. Jetzt soll es endgültig gerichtet werden. Abdeckung abgeschraubt, geklopft, gemacht, Birnchen hin und her gedreht. Kein Erfolg. Dann lässt Lothar das ganze Leuchtelement gegen die Rückwand fallen. Aaaah! Ein Birnchen leuchtet wieder.
Birnchen erneut mit dem Nachbarbirnchen getauscht. Ja, das Womo hat aus Sicherheitsgründen zwei Rückleuchten auf jeder Seite. Aber nix geht mehr!
Neues Birnchen eingedreht. Es leuchtet wieder. Zweites neues Birnchen aus dem Ersatzsortiment geholt. Mist, Birnchenfassung und -glas ist locker. D.h. wir haben zwar viele Birnchen, aber nicht mehr das passende. Da in Tschechien auch tagsüber Lichtpflicht ist, müssen wir uns das noch besorgen.

Wir duschen, packen zusammen und fahren gegen Mittag vom Campingplatz los.

Unser Ziel: Der Aussichtsberg Großer Waldstein

Dieser liegt ca. 5 km nordwestlich. Parkplatz und Gasthaus (lecker) vorhanden.
Google Maps Routenplaner: 50.129463 / 11.851045

Die Granittürme mit alten Burgresten und toller Aussicht ist unbedingt sehenswert.
Der Fußweg beträgt keine 300 m. Der letzte Aufstieg auf die "Schüssel", dem Aussichtspunkt, ist steil mit vielen in den Fels gehauenen Stufen. Gutes Schuhwerk ist angebracht!
Wieder unten, gönnen wir uns ein leckeres Stück Torte und einen Kaffee. Sehr ansprechend schaut auch der riesige Kloß mit Soß aus. 🙂

Der einzige "Bärenfang" Deutschlands ist natürlich auch Pflichtprogramm.

In Kirchenlamitz, 10 km weiter, gibt es ein interessantes Labyrinth aus gebrochenen Granitblöcken, das Epprechtstein Labyrinth.

Google Maps Routenplaner: 50.143486 /11.929811

Unsere Mitfahrer, die Schrauds, verabschieden sich. Morgen ruft für sie wieder die Arbeit.
Wir fahren weiter Richtung Tschechien, unserem eigentlichen Urlaubsziel.

In Arzberg, kurz vor der Grenze gibt es einen großen Edeka-Markt. Übernachtung möglich, aber schon jetzt sehen wir einige Jugendliche. So suchen wir uns eine ruhigere Übernachtungsstelle neben Friedhof und Schule.

Google Maps Routenplaner: 50.060849 / 12.188096

20.07.2020
Wir sind in Tschechien angekommen! :
Unser erstes Ziel in Nordböhmen ist Eger (Cheb).

Zum Parken nutzen wir den kostenpflichtigen und bewachten Parkplatz aus dem WOMO-Führer.
Google Maps Routenplaner: 50.077037 / 12.374949

Eger mit seinem bekannten Marktplatz und dem Häuseressemble Stöckel (Spalicek) ist wunderbar restauriert und unbedingt sehenswert.
Wir standen in Tschechien bei den Kirchen fast ohne Ausnahme vor verschlossenen Türen. Nach unseren Informationen sind diese meist nur zu Gottesdienstzeiten geöffnet. Wobei viele der Kirchen schon von außen in einem Zustand waren, der nicht zur Besichtigung einlud.

Nur ein paar Kilometer nördlich liegt Franzensbad (Frantiskovy Lazne)

Zum Parken fahren wir zum kostenpflichtigen Parkplatz aus dem WOMO-Führer.
Google Maps Routenplaner: 50.113861 / 12.350081

Ca. 100 m vor der Einfahrt links (da wo wir später auch Richtung Amerika-See fahren) sind noch ein paar Parkplätze frei. Einer ist für uns.

Das Kurbad ist überschaubar … und besteht aus einem schön gestalteten Platz, einer herausgeputzten Hauptstraße und ein paar umgebenden Parkanlagen. Toll, aber fast schon ein wenig pervers.

Nach so viel Kultur wollen wir ein wenig entspannen und fahren zum Amerika-See.
Vorbei am Campingplatz mit schönem Blick auf den See, bis zu einem kleinen Stellplatz für max. 3 Fahrzeuge. Ruhig, abgeschieden, mit einem entspannenden Blick auf den See, genießen wir einen Kaffee.

Google Maps Routenplaner: 50.114075 / 12.323109

Eine der für uns schönsten und interessantesten Plätze in Nordböhmen ist das Torfmoor Soos-Hajek, das auch im WOMO-Führer beschrieben ist.

Google Maps Routenplaner: 50.146435 / 12.401942

Der Bohlenweg führt ca. 900 m durch das Moor, an Quellen und Blubberöffnungen entlang.
Wie fast immer in Nordböhmen sind die Informationstafeln auch in deutscher Sprache.
Zurück gehen wir auf einem gleichlangen geschotterten Weg, der auch einen schönen Blick ins Moor bietet. Wie immer sind die Fotomöglichkeiten in der Abendsonne grandios.

Da wir schon bei der Ankunft darauf hingewiesen wurden - sehr freundlich!, dass wir hier nicht übernachten dürfen, fahren wir weiter nach Ellbogen (Loket).

Zum Übernachten fahren wir zum kostenpflichtigen Parkplatz direkt vor dem Ort aus dem WOMO-Führer.

Google Maps Routenplaner: 50.189001 / 12.750453

Der Parkplatz ist von 8:00 - 22.00 kostenpflichtig 50 Kr. / Std.). Der Kontrolleur kam um 9:00 und blieb bis zu unserer Abfahrt. Dabei half er den Besuchern am Parkautomaten.

In der Abendsonne und in der Nacht spiegelt sich die Burg in der Eger. Ein schönes Fotomotiv von der Brücke aus.

Nach Einbruch der Dunkelheit gehe ich nochmals auf die Brücke. Ich bin mutterseelenallein. Das ändert sich auch nicht in dem Ort selbst. Unserer Erfahrung nach klappen die Nordböhmen spätestens um 21:00 die Bürgersteine hoch. Manche Geschäfte schließen wochentags auch schon um 17:00.

21.07.2020
So alleine, wie wir in der Nacht waren, so schnell füllt sich auch der Parkplatz. Um 9:00 ist der Parkplatz voll.

Es ist richtig viel los im Ort. Das ist auch bei dem schönen Stadtbild kein Wunder. Oben vor dem Burgeingang haben sich Schlangen gebildet. Kein Problem für uns. Mit unserem Hund Inky dürfen wir sowieso nicht rein.

Dafür besuchen wir die Kirche St. Wenzel. Von außen schön restauriert (1990), wartet das Innere noch immer darauf. Unsere besorgten Blicke gelten den Rissen und Abplatzungen an Wänden und Decke. Das veranlasst uns, nicht länger als nötig im Inneren der Kirche zu bleiben.

Gegen 11.30 fahren wir weiter. Kurz nach der Brücke gibt es einen zweiten Parkplatz, allerdings kleiner. Dann geht es um die Stadt fast herum und aus dem Egertal hinaus wieder auf die Höh.

Bald ist Karlsbad (Karlovy Vary), eine der prächtigsten und imposantesten Städte, die wir gesehen haben, erreicht. Haus an Haus reihen sich prächtige (renovierte) Fassaden. Besonders imposant am Flüsschen Tepla entlang, wo das alte Zentrum von Karlsbad liegt und wo die herrschaftlichen Häuser in mehreren Reihen übereinander bis hoch zum Talrand reichen.

Wir versuchen in der Nähe des Zentrums zu parken, aber ohne Erfolg. Hier gibt es nur PKW-Parkplätze.

So fahren wir den im WOMO-Führer angegebenen Parkplatz beim Stadion an. Dieser besteht aus 2 Flächen. Die obere ist PKWs vorbehalten, die untere Bussen. Also auch etwas für uns.
Beide sind mittlerweile kostenfrei und unbewacht.

Da der Fußweg in die Stadt jedoch fast 2 KM beträgt und ein recht großer Höhenunterschied zu bewältigen ist, fahren wir wieder runter Richtung Zentrum. Kurz vor dem Krankenhaus sind einige Parkplätze frei, von denen wir uns einen krallen.

Auf dem weiteren Weg nach unten sehen wir, direkt am Flüsschen Tepla, einen Parkplatz für PKWs und (zumindest kürzere) WOMOs, auf dem man bis zu 24 Std. (WOMOs zahlen dafür 600 Kr.) stehen darf.

Google Maps Routenplaner: 50.231744 / 12.872879

Stadtbesichtigung
Wir überqueren zuerst die Tepla und gehen in die gleiche Richtung weiter in die Fußgängerzone.
Die Straße T. G. Masaryka führt am Hotel Ambassador vorbei zum Becherovka (Kräuterlikör) Jan Becher Museum, https://becherovka.com/de/museum
Von dort nehmen wir den umgekehrten Weg, der zur Tepla zurückführt, wo flussaufwärts das alte Zentrum von Karlsbad liegt.
Wir lassen uns treiben, denn wohin wir auch schauen gibt es wunderbare Gebäude(-Fassaden) und vieles mehr zu sehen. Sehr eindrucksvoll!

Zur Übernachtung fahren wir den WOMO-Badeplatz im Vorort Rybare an.
Kostenfrei und ruhig (in der Nacht) sowie Einkaufsmöglichkeit in einem Teska-Markt

Google Maps Routenplaner: 50.239511 / 12.848162

22.07.2020

Heute wollen wir die Tour 2 des WOMO-Führers mit einem Abstecher ins tschechische Erzgebirge weiterfahren. Die Landschaft ist sehr schön und größtenteils einsam. Aber, lesen Sie weiter …

Wintersportgebiete haben einen Zweck zu erfüllen. So ist auch hier im Erzgebirge die Gipfelregion des Plessberges (Plesivec) besetzt von Skiliftstationen. Kein schöner Anblick an diesen vorbei ins Tal zu schauen.

Ebenso der Keilberg (Klinovec), der jedoch im Sommer ausgiebig für Mountainbiking genutzt wird. Geld verdienen muss auch sein.

Hochmoor bei Gottesgab (Bozi Dar)
Den WOMO-Wanderparkplatz (Bushaltestelle) gibt es nicht mehr. So wie evtl. weitere früher verfügbare Stellmöglichkeiten. Im gesamten Hochmoorgebiet ist Halteverbot!
Parkmöglichkeiten gibt es nur noch in Gottesgab selbst. Von dort kann man mit Massen anderer Menschen erstmal über 3 KM ins Moor laufen. Zu anderen Zeiten vielleicht, aber nicht an diesem Tag.

Einen versöhnlichen Abschluss des Tages gibt es aber doch, den WOMO-Wandertipp: Kupferberg bei Medenec

Google Maps Routenplaner: 50.423727 / 13.110327

Ein schön gelegener kleiner Wanderparkplatz mit einer kleinen Kapelle oben am Berg. Den kurzen Weg nach oben machen wir gleich noch. Blauer Himmel, Abendsonne, eine tolle Rundumsicht. Was will man mehr.

23.07.2020
Um 5:23 pünktlich zum Sonnenaufgang aufgewacht. Keine Sonne zusehen, nach Osten ist es etwas wolkig und außerdem der Kupferberg im Weg ... Weiterschlafen!
Eine Stunde später - in süßesten Träumen - poltert es an die Womo-Wand. Inky auf und nach vorne auf den Beifahrersitz und bellt, bellt ...
Draußen steht ein Mann mit Armen auf den Hüften und poltert los: "Kein Camper! 20 Minuten weg oder Polizei rufen!" Welch ein freundlicher Morgengruß.

Nun ja, das ist wohl kein WOMO-Wanderparkplatz mehr. Lt. Beschilderung nur noch für Pkw und Krafträder zugelassen. Wen das stört und wer keine Begegnung mit dem "freundlichen" Herrn möchte, den wir übrigens unten im Ort Medenec wiedersehen, sollte sich dort nicht mehr mit seinem Womo aufhalten. Aber es lohnt sich trotzdem.

Der Ort selbst schaut so aus, als ob nicht nur keine Besucher erwünscht, sondern auch die meisten Bewohner das Weite gesucht haben.

Wir räumen zusammen, fahren Richtung Peterly ... und siehe da, alles hat auch eine andere Seite. Die Sonne blitzt uns entgegen und wir haben einen super tollen Blick auf die von der Sonne beschienenen Ebene bei Kadan.

Wir frühstücken auf einem Parkplatz des Windparks und machen uns dann auf nach Kadan.

Google Maps Routenplaner: 50.376650 / 13.271016

In Kadan parken wir direkt auf dem Hauptplatz in der Kurzparkzone. Ein Tscheche spricht uns an und klärt uns überaus freundlich darüber auf. Dann empfiehlt er uns die Besichtigungsrunde. Neben dem Hotel Svoboda im Südwesten führt eine Gasse zur Burg, dann auf der neu renovierten Stadtmauer (sehr schön gestaltet) bis zur Henkersgasse (schmalste in ganz Tschechien) und durch diese zurück auf den Hauptplatz. Es gibt - wie in jedem Land halt solche und solche Menschen.

Ein Stadtbesuch und ein Rundgang, die sich lohnen. Wir haben dafür eine Stunde benötigt.

Weiter geht es an den im WOMO-Führer beschriebenen Badeplatz an der Staumauer des Sees. Nach der Beschreibung ist er leicht zu finden. Vollkommen leer. Das hat auch seinen Grund, da der Zugang zum See recht zugemüllt und das Ufer mit grünem Schleim bedeckt ist. Igitttt!

Aber wir haben einen ruhigen Ort für die Mittagspause. Nur drei Angler kommen mit dem Auto und verschwinden Richtung See. Übrigens ist der weiterführende Fahrweg gesperrt, zugewachsen ... und auch im weiteren Verlauf ist das Ufer nicht besser.

Unser nächstes Ziel Zatec.

Google Maps Routenplaner: 50.330000 / 13.543978

Der Hauptplatz recht hübsch, auch wenn mind. eine Kategorie einfacher als der in Kadan. Insgesamt, das gilt eigentlich für alle besuchten Orte, gibt es viele leerstehende, heruntergekommene Gebäude mit viel Schmutz!

Wir fahren den im Womo-Führer angegebenen Badeplatz an. Leider dürfen auch hier nur noch PKWs parken. Der Holzsteg ist von Kanus eingenommen. Auf den Steinen des steilen Ufers sitzen Dutzende von Enten und anderen Vögeln. Badeplatz???

Die Landschaft ist geprägt von in der Sonne leuchtenden großen Getreidefeldern. In der Ferne tauchen Vulkankegel auf. Eine tolle Kulisse.

Wir wollen bei Rana die Paraglider betrachten, wie im Womo-Führer beschrieben. Doch wir sehen nur einen einzigen ... und der Platz ist von Zigeunern okkupiert.

Hazmburk (Hasenburg)

Google Maps Routenplaner: 50.431003 / 14.010871

So geht es weiter durch eine ansehnliche Landschaft zu dem schon von weitem sichtbaren Kegel mit der Hazmburk (Hasenburg). Der Parkplatz zur Burg überrascht: groß, eben, für alle Fahrzeuge ein Preis (50 Kr.) ... und der Parkscheinautomat außer Betrieb.

Bei strahlendem blauem Himmel klettere ich auf der Direttissima, oft auf allen Vieren, nach oben. Burgtor geschlossen. Macht nichts, gehe außen um den Rundturm und habe auch auf die andere Seite einen wunderbaren Blick. Von hier aus "könnte "man auch über die Mauer in die Burg gelangen ... mache ich natürlich nicht.
Die Sicht ist unbeschreiblich ... Einfach toll!
Geh-/Kraxelzeit: hoch in 13 Min. / oben 15 Min. / runter in 25 Min.

Das Abendessen genießen wir bei einem tollen Sonnenuntergang ... mit einem "Brennenden Dornbusch" (s. Bilder)

24.07.2020

Nach einer ruhigen Nacht mit einem weiteren Womo und 2 PKW-Schläfern wachen wir auf. Der Himmel ist bedeckt. So können wir uns Zeit lassen.
Langsam füllt sich der Parkplatz. Um 10:30 brechen wir auf. Wir nehmen den östlichen Weg. Vorbei an Obstplantagen und einem Weinberg. Es ist recht heiß in der nun scheinenden Sonne. So freuen wir uns, als wir die Bewaldung erreichen. Der westliche Weg trifft auf unseren östlichen. Nun wird es etwas steiler. Feste Schuhe sind das passende Schuhwerk.

Für den Eintritt sind 100 Kr. (Erwachsene) und 20 Kr. (Hunde) angegeben. Wir zahlen nur 70 Kr. Macht auch nichts.

Der Himmel ist nun strahlend blau. Nur die Fernsicht könnte besser sein. Aber insgesamt kann man sich den Rundumblick nicht besser vorstellen. Einfach toll!
Etwas noch getoppt oben auf dem Turm, in dem ein freitragendes hölzernes Treppenhaus hinauf führt. Nicht jederfrau/man Sache.

Für den Abstieg wählen wir den westlichen schattigeren Weg, der bei nassem Wetter allerdings rutschig und matschig sein könnte.

Gehzeit: hoch in gemütlichen 50 Min. / oben 40 Min. / runter in 40 Min.

Leitmeritz (Litomerice)
Schöner, großer Marktplatz, umbaut mit stattlichen Bürgerhäusern
Unterirdische Verteidigungsanlage von ca. 3 KM Länge

Am Elbufer rund um die große Flussbrücke (und darunter) gibt es mehrere Stellmöglichkeiten.
Wir nutzen die Straße an einem kleinen Seitenarm der Elbe, an dem kleine Boote liegen.
Google Maps Routenplaner: 50.531031 / 14.132952

Den WOMO-Stellplatz (60) aus dem Führer gibt es nicht mehr. Hier ist nun eine Schiffsanlegestelle und Halteverbot. Neben dem anschließenden Gasthof ist zwar noch ein Platz, der aber nicht sehr vertrauenswürdig ausschaut.

Den WOMO-Badeplatz (62) aus dem Führer gibt es auch nicht mehr. Hier ist nun ein einfacher Campingplatz. Verständigung nur auf tschechisch … oder per Google Translator.

25.07.2020
An der Elbe entlang fahren wir nach Norden zu unseren nächsten Zielen.

Burg Schreckenstein (Strekov)

Der Biergarten vor der Burg bietet einen phantastischen Blick auf die Elbe, tief unter uns, und das Elbtal. Gut, dass wir ein freies Plätzchen im Biergarten finden, von dem wir diesen Blick genießen können. Doch nicht nur dies, sondern auch das wirklich gute und liebevoll servierte Essen. Da lässt es sich aushalten.

Google Maps Routenplaner: 50.640124 / 14.051568

Tetschen-Bodenbach (Decin)
Schloss mit schönem Innenhof, Rosengarten-Terassen, "Lange Fahrt" - ein steiler Aufgang zum Schloss, der geschickt einen architektonischen Trick nutzt. Die Wände sind unten höher als oben, dadurch wirkt der Aufgang noch länger.
Netter Platz vor der Heilig-Kreuz-Kirche, ansprechender Rathausplatz - wenn auch teils "modernisiert", gegenüber vom Schloss die Schäferwand - eine Kletterwand

Google Maps Routenplaner: 50.777528 / 14.211178

Die Sächsische Schweiz lassen wir bewusst aus, da zum einen der Sonntag nicht der günstigste Tag für die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten ist und zum anderen der Wetterbericht Regen und Gewitter vorhersagt.

So fahren wir auf der 13 an Böhmisch Kamnitz (Ceska Kamenice) vorbei zum Herrenhausfelsen (Panska skala) bei Prachen.
Hier findet man eine eindrucksvolle Basaltformation, die unbedingt sehenswert ist. Die schönsten Fotos sind in der Nachmittags-/Abendsonne zu schießen.

Kostenpflichtiger Parkplatz:
Google Maps Routenplaner: 50.770973 / 14.485883

Hinter der Felsformation kann man auch kostenfrei am Straßenrand parken:
Google Maps Routenplaner: 50770302 / 14.481069
https://www.google.com/maps/dir//Marxova+700,+471+14+Kamenick%C3%BD+%C5%A0enov,+Tschechien/@50.7678573,14.4796996,16.25z/data=!3m1!4b1!4m9!4m8!1m0!1m5!1m1!1s0x47096d4f79690e97:0xf18c69a67939617a!2m2!1d14.4814769!2d50.7701233!3e2

Als Übernachtungsplatz nutzen wir den WOMO-Badeplatz (076) am Natur-Freibad in Novy Bor. Hier ist genügend Platz und Ruhe nach Schließung des Bades um ca. 22:00.

Google Maps Routenplaner: 50.753633 / 14.544129

26.07.2020
Nach einem guten Schlaf wollen wir es heute ruhig angehen und nehmen die Nebenroute 268 in Richtung Zakuby.

Rund um Sloup v Cechach gibt es tolle Felsentürme zu sehen. Direkt im Ort kann man im Fels hoch auf den Einsiedlerstein zur Burg steigen. Um den Ort liegen der Zugang zum Aussichtsberg Wachstein, Höhlen und eine Felskapelle.

Google Maps Routenplaner: 50.736515 / 14.581536

Auf den folgenden Kilometern hat man eine sehr schöne Aussicht auf Berg und Tal.

In Zakuby (Reichstadt)
angekommen, ist das Schloss nicht zu übersehen. Parken kann man auf einem großen Platz direkt vor dem Schloss.

Google Maps Routenplaner: 50.688164 / 14.644267

Noch immer wird an dem Gebäude renoviert. Das verrostete Gerüst zeigt, dass es schon lange steht.

Der streng geometrische angelegte Garten ist ebenso gut gepflegt wie die große Parkanlage. Im bedauernswerten Zustand sind die Skulpturen und Mauern. Trotzdem zeigen die dargestellten "Liebenden Paare" einen morbiden Charme.

Im Burggraben gibt es eine schöne eiserne Vogelvoliere und ... einen Käfig sowie Schutzvorrichtungen zur Haltung wilder Raubkatzen. Auch dies zeigt die Besonderheit und die Pracht, dies das Schloss zu seinen Glanzzeiten gehabt haben muss.

Schön, mit Holz (wie Basaltsäulen) ausgelegt ist der Eingangsbereich zum Schlosshof. Alles weitere ... befindet sich in Renovierung. Nach den Bildern müssen jedoch die Innenräume prachtvoll renoviert sein.

Auf dem Marktplatz gibt es eine ansehnliche Pestsäule aus dem 18. Jahrhundert, 2007 renoviert mit Unterstützung der "Bundesrepublik Deutschland".
Die Inschrift ist in Deutsch gefasst: " Preis, Ehre Dir und Anbetung..."

Das nächste Ziel ist das Teufelsloch / Polzendurchbruch.

Parkplatz voll (klar, wie immer am Sonntag)
Google Maps Routenplaner: 50.688390 / 14.760968

Gegenüber, auf der gleichen Bachseite, geht's zum Ausfluss, dem Teufelsloch.

Lt. Wikipedia soll der Kanal durch die Felsformation der Ausfluss eines Stausees aus dem 16. Jhd. gewesen sein. Egal wie …

Heute dient er hauptsächlich Kanufahrern oder ähnlichem, die eine eindrucksvolle Kurzfahrt durch die Felsformation unternehmen wollen.
Und den Zuschauern, die sich - wie wir - über die Bemühungen der Kanufahrer, die Austrittsschwelle des Teufelslochs zu überwinden, belustigen. Dazu sollte man ausnahmsweise sonntags kommen. Da ist mehr los!

Wer trittsicher ist, kann auch (links vom Teufelsloch startend) über die Felsformation kraxeln.

Keine 20 km weiter liegt das Schloss Lämberg (Lemberk)

Schön restaurierter Innenhof mit Eingangstor, Turm und Brunnen

Der ummauerte WOMO-Stellplatz (80) ist geschlossen. Ca. 80 m weiter ist ein neuer Parkplatz angelegt. Allerdings ist auch für kurze WOMOs wenig Stellmöglichkeit, da der Platz zum rangieren problematisch ist.

Google Maps Routenplaner: 50.779155 / 14.787482

Auf der Fahrstraße kann man in 750 m gemütlich und im Schatten hochlaufen.

Wir fahren weiter zu dem beeindruckenden Naturdenkmal Weiße Steine oder Elefantensteine
Die Felsen fallen durch ihre rein weiße Farbe und ihre runden Formen, die an riesige Rücken einer Gruppe von ruhenden Elefanten erinnern, auf.

Google Maps Routenplaner: 50.795051 / 14.853554

Kurz nach unserem Besuch der Elefantenfelsen gibt es ein heftiges Gewitter mit Regen.
Es ist eine gute Entscheidung, dass wir dessen Ende abwarten. Denn die Weiterfahrt ist super beeindruckend durch das Spiel der Sonne mit den dunklen Wolken und einem breiten Regenbogen, der direkt über der Straße beginnt. Leider fahren wir auf der vielbefahrenen 13, die keine sichere Möglichkeit zum Anhalten bietet.

So nehmen wir das Ereignis mit dem Herzen auf, da es mit Fotos nicht so geklappt hat.

Der - besser - die Regenbögen begleiten uns bis Liberec, wo wir auf dem riesigen Einkaufszentrum vor Bauhaus/XXX Lutz nächtigen.

Jedoch nicht bevor wir bei KFC ein paar super leckere Hähnchenteile verspeisen.
Google Maps Routenplaner: 50.776343 / 15.024640

Gegen 24 Uhr erhalten wir noch ein Nachtkonzert. Eine Gruppe Jugendlicher mit ihren Autos fahren vor, drehen die Lautsprecher voll auf und singen zu "echt tschechischer Zigeunermusik.
Das klingt fetzig und toll, wenn's nicht Mitternacht wäre und wir eigentlich schlafen wollten. Nun ja, auch das ging vorüber ... und wir schlafen süß und selig.

27.07.2020
Um 9 Uhr fahren wir die paar Kilometer nach Reichenberg (Liberec) und ... parken ganz in der Nähe des Rathauses.
Google Maps Routenplaner: 50.770019 / 15.055945

Normale Parkplätze, das Hinterteil auf dem superbreiten Gehweg. Kaum haben wir die 40 Kronen (1,3 Std.) in den Parkautomat geworfen, sind auch schon alle Parkplätze belegt.

Die Straßen rund um den Platz mit dem imposanten Rathaus sind voller Leben und toller Häuser. Liberec verbindet das Historische mit dem Modernen, die Sehenswürdigkeiten mit dem normalen Stadtleben. Aber auch hier darf man bei den Schönheiten nicht zu intensiv hinter die Fassaden gucken. Eine andere Mentalität? Fehlende Finanzen? Wahrscheinlich beides.

Nach dem Besuch der für uns impulsivsten Stadt Nord-Tschechiens ist unsere Reise durch Tschechien / Nordböhmen beendet. Die Region Eger und Umgebung war eine Reise wert. Kultur, Natur und nette Menschen ... bis auf den ranzigen Parkplatzwächter am Kupferberg ... alles hat gepasst.
Intensiv war das Erlebnis der Gegensätze von toll renovierten Fassaden und dem heruntergekommenen und ungepflegten Dahinter. Oft haben uns Menschen und ihr Umfeld an frühere Zeiten in Deutschland vor etwa 50 Jahren erinnert.

Kurz vor der Grenze nach Deutschland essen wir bei einem Albert-Markt in Hradek nad Nisou zu Mittag. Fährt ein PKW mit einem MSP-Kennzeichen (Nachbarkreis unserer Heimatstadt Würzburg) vor und 2 Tschechinnen steigen aus. Sie freuen uns mit uns. Wie klein ist die Welt!

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